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Mainboards auf K7Jo.de

 

25.12.2002

Autor : Michael Meier

Layout : K7Jo

 

NVIDIA nForce2

SPP-128 + MCP-T

Test des EPoX 8RDA+ ( nForce2 )

 

Vorwort                        

Lieferumfang & Spezifikationen

Layout & Installation 

Alltagsbetrieb & Stabilität

Bios & Overclocking                         

Testplattform

Benchmarks

Fazit

 

 

    
 

Vorwort

Eine Premiere auf www.k7Jo.de - mit unserem aktuellen Testkandidaten stellen wir erstmals eine Sockel A Platine mit dem brandaktuellen nForce2 Chipsatz vor. Es handelt sich um ein Mainboard aus dem Hause EPoX und zwar das Modell 8RDA+. Wir haben bei uns bereits ein paar Platinen von EPoX vorgestellt, dabei hatten die Testkandidaten immer recht gut abgeschnitten, was den guten Ruf dieses Herstellers bestätigt. Wie das aktuelle nForce2 Board von EPoX abschneidet, wollen wir nachstehend untersuchen. Wir selbst waren besonders gespannt auf die Ergebnisse, denn in aller Munde wird NVIDIA's nForce2 Chipsatz als die neue Referenz für den Sockel A bezeichnet.  Schauen wir einmal, wie es darum bestellt ist ...

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an ELITO-EPoX, namentlich wieder einmal an Frau Thiem für die freundliche Unterstützung. 

 

Lieferumfang und Spezifikationen

An dieser Stelle sei vorab gesagt, dass wir uns hier auf die Vorstellung des EPoX 8RDA+ konzentrieren wollen, ohne dabei ausführlichst auf die Spezifikationen des nForce2 Chipsatzes einzugehen. Über den nForce2 an sich hat es in letzter Zeit eine Fülle von Artikeln gegeben, die das nötige Hintergrundwissen vermitteln. Exemplarisch möchten wir einen Besuch der Seiten 3DCenter, Hardwareluxx und Hardtecs4U empfehlen, die dortigen Kollegen haben jeweils sehr gute Artikel zum Thema nForce2 verfasst.

Kommen wir nun jedoch zum EPoX 8RDA+ :

Im Lieferumfang des 8RDA+ ist alles enthalten, was der Anwender für die Installation benötigt. Es finden sich neben dem Mainboard ein 80poliges IDE Kabel, ein Floppykabel, ein Slotblech mit 2x USB2.0, ein weiteres Slotblech mit 2x IEEE1394, dazu noch ein drittes Slotblech mit Gameport, die Treiber-CD , ein ausführliches und gut bebildertes Handbuch mit deutschsprachigem Teil,  sowie eine passende Gehäuseblende. Optional gäbe es noch eine Add-on S/PDIF Karte, die aber in unserem Fall, wie gesagt nicht im Lieferumfang enthalten war.

Guter Lieferumfang des EPoX 8RDA+

 

Die Spezifikationen des 8RDA+:

  • Sockel A für AMD AthlonTMXP , AMD AthlonTM und AMD DuronTM  Prozessor

  • nVidia AGPset (nForce2 SPP-128 + nForce2 MCP-T)

  • DDR DIMM x3 für PC333 und PC400 bis zu 3 GB *PC400 kann nicht garantiert werden, wegen fehlender JEDEC-Spezifikation

  • Dual Speichercontroller ermöglicht 128bittige Speicheranbindung im Twinbank-Modus

  • 8xAGP x1

  • 6x PCI

  • 6x USB 2.0 ( 2 x optional )

  • onboard  Sound NVIDIA APU per ALC650 RealTek ALC650
    Kompatibel mit AC97 2.2 Spezifikation, 6 Kanal Anschluss wählbarer DAC Output für Multi-Kanal Anwendungen, unterstützt digitales SPDIF, unterstützt zwei Mehrzweck I/O Pins

  • LAN onboard integrierter 10/100MB schneller Ethernet Controller im Chipsatz mit externem Realtek RTL8201L Physical Layer mit RJ-45 Anschluß

  • Firewire IEEE 1394 Realtek RTL 8801 B

  • BIOS update unter Windows per WinFlash

  • Ultra DMA 133  IDE

 

Anschlüsse in der Gehäuseblende : Maus / Tastatur ; 1x parallel ; 2x seriell; RJ45 LAN Buchse; 4x USB 2.0; Audio Panel ( Mic-in / Line-in / Line-out )

 

Layout und Installation

Das Layout des EPoX 8RDA+ macht trotz der guten Ausstattung einen recht aufgeräumten Eindruck. Alle onboard-Komponenten und Bauteile sind gut und logisch zueinander angeordnet. Ins Auge sticht sofort der silberfarbene, passive Kühlkörper. Eine leise und elegante Lösung. Der Kühlkörper ist zudem gesteckt und kann somit von Tuningfreunden auch ausgetauscht werden.

  

6 PCI Slots und ein AGPx8 Slot

Mit 6 PCI Slots bietet das 8RDA+ zudem die maximal mögliche Bestückung für PCI-Steckkarten an, so dass einem Systemausbau nichts im Wege steht. Der NVIDIA nForce2 Chipsatz bietet insgesamt 7 INT Leitungen für die Vergabe der IRQ-Ressourcen an. Dabei beansprucht der MCP-T (MCP = Media and Communications Processor) selbst die siebte Leitung für sich.

Die Laufwerksanschlüsse sind gut angeordnet. Lediglich der Floppy-Anschluss dürfte bei einigen Besitzern von BigTower-Gehäusen eventuell leichtes Stirnrunzeln hervorrufen, da er doch etwas zu tief liegt. Was Jumper angeht, so kann man das 8RDA+ als weitestgehend jumperless bezeichnen. Alle wichtigen und systemrelevanten Einstellungen lassen sich vom Bios aus erledigen. Sehr schön ist das Vorhandensein der EPoX-typischen PostCode-LED's, die dem Anwender schon während des Bootvorganges über aufgetretene Fehler informieren. Die Bedeutung der entsprechenden Fehlercodes wird im Handbuch tabellarisch erläutert, so dass im Falle eines Falles eine ansonsten langwierige Fehlersuche deutlich verkürzt werden kann.

Im unteren Bild zu sehen u.a. zwei Firewire-Anschlußleisten, ein weiterer USB2.0 Anschluß, sowie einer der insgesamt drei nutzbaren FAN-Anschlüsse auf dem Board. Über diese Lüfteranschlüsse werden sich besonders Freunde von gut durchlüfteten Gehäusen freuen.

Zwei Firewire-Anschlüsse onboard

Der lilafarbene AGP-Slot weist einen Arretierungshebel auf, der Grafikkarten auch beim Transport des Rechners sicher an ihrem Platz hält. Leider liegt er etwas dicht an den Speicherbänken. Besitzer längerer AGP-Karten ( GF4 Ti4600 o.ä. ) werden zum Speicherwechsel bzw. -ausbau zunächst die Grafikkarte demontieren müssen. Die Speicherbänke selbst liegen in der nForce-typischen Anordnung vor und können insgesamt bis zu 3 GByte Speicher der Sorten PC266 bis PC400 aufnehmen, wobei der Anwender bei PC400 auf die Empfehlung des Herstellers vertrauen sollte. Mit unserem Corsair XMS3200 lief das 8RDA+ jedoch anstandslos. 

DIMM-Bänke ( 3x 184pinnige Bänke für PC2100-PC3200 )

Rund um den CPU-Sockel hat EPoX auf dem 8RDA+ ordentlich Platz gelassen. Die Montage unseres RedCoolers verlief wieder problemlos. Belassen hat EPoX auch die vier Bohrlöcher rund um den CPU-Sockel, die zur Befestigung schwergewichtiger Kühlermodelle benötigt werden. Nicht ganz glücklich ist die Positionierung des Netzteilanschlusses. Wer halbwegs geschickt ist, dem wird eine Kabelverlegung gelingen auch ohne den Luftstrom des CPU-Kühlers zu beeinträchtigen. Gut gefallen hat uns die Kennzeichnung der Steckerleiste für die Verbindung zum Gehäuse. Selbst ohne Blick ins Handbuch kann man alle Verbindungen zielsicher herstellen.

Die MCP-T Einheit : Southbridge des nForce2 Chipsatzes. in die folgende Features integriert sind - ATA133 Unterstützung, maximal 6 PCI Slots, 7 IRQ INT-Leitungen, 6x USB2.0, onboard LAN ( Dual ), onboard Sound 5.1 in Dolby Digital mit Echtzeit Encodierung, DX8.0 Hardware 3D Audio Prozessor und IEEE 1394 Firewire Schnittstellen.

Ein Punkt, der uns beim Legend QDI KuDoZ 7X-6A noch sehr gut gefallen hatte, ist beim EPoX 8RDA+ weniger gut gelungen oder vielleicht sollte man korrekterweise sagen : weniger transparent für den Anwender. Wir meinen hier die Auslesung der Thermaldiode von XP-Prozessoren. Zwar wird laut EPoX diese  Funktion unterstützt, die im BIOS Hardware-Monitoring aufgelisteten CPU-Temperaturen sind jedoch  (wie auch beim ECS L7VTA ), unglaubwürdig niedrig. Vermutlich wird die Thermaldioden-Funktion nur zum endgültigen Abschalten des Systems genutzt, wenn die im BIOS wählbare Shutdown-Temperatur erreicht wird.

Ganz im Trend dagegen ist die USB2.0 Unterstützung. Das 8RDA+ bietet insgesamt 6 USB 2.0 Anschlüsse, wovon 4 bereits im ATX-Panel integriert sind - ein weiterer USB2.0 Header findet sich auf der Platine. Im Vergleich zu USB1.x bietet USB2.0 eine ca. 40mal schnellere Datenübertragung über das USB-Kabel. Die theoretische Geschwindigkeit liegt bei 480 kBit/s. Damit wird sogar IEEE-1394 übertroffen.

Zum Abschluß wie immer ein paar kleinere Layout-Details. Als OnBoard-Sound kommt der Audio-Chip ALC-650 von Realtek zum Einsatz. Dieser kann wahlweise im 2- oder 6 Kanal-Modus betrieben werden. Für die LAN Tauglichkeit steht eine RJ45 Buchse zur Verfügung, wobei für den LAN-Anschluss der Netzwerkchip RTL8201 BL von Realtek verwendet wird. Mit den zusätzlichen zwei Firewire-Anschlüssen nach IEEE1394 Spezifikation hat man mit dem EPoX 8RDA+ ein extrem anschlussfreudiges Board vorliegen.

 

Alltagsbetrieb & Stabilität

Im Alltagsbetrieb bot das 8RDA+ eine überzeugende Vorstellung. Auch im Bezug auf den verwendeten Arbeitsspeicher zeigte sich das 8RDA+ nicht wählerisch. Performancehungrige User sollten am besten jeweils zwei identische Speichermodule einsetzen, um im Twinbank-Modus die optimale Leistung aus dem nForce2 herauszuholen. Dank des im nForce2 integrierten Dual-Speichercontrollers, der zwei Speichermodule im 128 Bit-Modus verwalten kann ( somit also für eine Verdoppelung der Speicherbandbreite sorgt ) erzielt man traumhafte Performance-Werte. Das EPoX 8RDA+ war mit PC333 Speicher selbst unter stärksten Belastungen nicht aus der Ruhe zu bringen und das auch mit schärfsten Speichertimings.

Zudem konnten wir mit dem 8RDA+ neue Overclocking-Rekorde aufstellen! Das Board ist die richtige Wahl für leistungshungrige User - dazu im folgenden Abschnitt mehr. Insgesamt leistete sich das 8RDA+ keinen Ausrutscher und vermittelte in unserem immerhin vierwöchigem Testzeitraum einen außerordentlich stabilen Eindruck.

 

Bios & Overclocking  

EPoX-like kommt auch das 8RDA+ mit einem ausgezeichneten Bios daher, welches kaum Wünsche offen lässt. Vor einem genaueren Blick auf das Bios, prüften wir zunächst traditionsgemäß wieder nach, mit welchem FSB die Platine von Haus aus getaktet ist. In jüngster Vergangenheit hatte sich gezeigt, dass einige Hersteller bezüglich der Grundtaktung gerne zu kleinen Mogeleien greifen. Das Tool WCPUID von H.Oda! gibt Aufschluss darüber. Das EPoX 8RDA+ liegt mit gemessenen 133.64 MHz Systemtakt fast genau auf dem Standardtakt von 133,33 MHz.

Nahezu punktgenau getaktet erreichte uns das 8RDA+

Wie schaut es aber nun im Einzelnen mit den Möglichkeiten des Award-Bios auf dem 8RDA+ aus ? Da das 8RDA+ Bios eine nahe unüberschaubare Fülle an Möglichkeiten bietet, wollen wir uns auf ein paar wesentliche Punkte konzentrieren, die vor allem für die Gilde der Übertakter wieder von Interesse sein dürfte.

So lassen sich u.a. folgende Optionen vom Anwender beeinflussen:

  • CPU-Multiplikator : 3x bis 24x

  • CPU-Spannung : 1,4 V bis 2,2 V in 0,025 V Schritten

  • FSB in 1 MHz-Schritten bis 211 MHz

  • FSB jeweils synchron und asynchron ansteuerbar

  • AGP Spannung : 1,5 V bis 1,8 V

  • Dimm-Spannung : 2,5 / 2,63 / 2,77 und 2,90 Volt

  • Speicherparameter TRAS, TRCD, TRP, CAS Latency frei konfigurierbar

  • System Performance in Abstufungen von Optimal / Aggressive / Turbo und Expert

Gerade in der letztgenannten Stufe "Expert" kann der Anwender wirklich so ziemlich alle tuningrelevanten Optionen selbst frei bestimmen, freilich mit dem Risiko sein System zum Absturz zu bringen. Im Overclocking weniger erfahrene User sollten bei der Systemperformance auf die Einstellungen "Optimal" ( sicher und stabil ) oder "Aggresive" ( schnell, aber mit teilweise vorgegebenen Speichersettings ) vertrauen.

Besonders interessant ist beim nForce2 die Möglichkeit zwar per FSB zu übertakten, der CPU jedoch einen festen Takt zuzuweisen und zwar bei nahezu jeder denkbaren Speicherfrequenz. So ist es z.B. möglich die CPU bei 133 MHZ stehen zu lassen, während man den Speicher mit 170 MHz betreibt. Mit all den genannten BIOS-Optionen lassen sich dann auch mit dem EPoX 8RDA+ fantastische Speicherdurchsatzraten erreichen, die zum Teil weit über denen des VIA Konkurrenten KT400 liegen. Insgesamt ein vorzügliches BIOS, das dem Anwender eine erschöpfende Fülle von Möglichkeiten bietet, seine Systemparameter zu beeinflussen.

Aufgrund der tollen BIOS-Optionen fällt diesmal auch unser Übertaktungs-Diagramm sehr gut aus :

Wie bereits in unseren letzten Tests von KT400 Platinen wird auch hier wieder deutlich, dass der regelkonforme Einsatz von PC400 Speicher zuweilen eher ein Rückschritt ist. Wer PC400 Speicher einsetzen will, sollte diesen eher als Übertaktungspotential betrachten und möglichst synchron zur CPU-Frequenz laufen lassen. Das Diagramm deutet aber bereits an, dass das EPoX 8RDA+ eine Performance-Kanone ist. Dazu im Benchmark-Abschnitt mehr ...

 

Testplattform

Testkonfiguration: Windows ME

Mainboard

Elito Epox 8RDA+ / nForce2

CPU

Athlon XP 1500+ unlocked

RAM

256 MB Corsair XMS 3200 CL2  ( PC3200 ), 256 MB Kingmax CL2,5 PC2700

Grafikkarte

Sapphire RADEON 8500 LE

CPU Kühler

RedCooler

Netzteil

Sirtech 340 W

Sound

onboardsound und Terratec 128 PCi

Netzwerkkarte

onboard Realtek RTL8201B

Festplatte Western Digital 20 GB 200 EB

 

Benchmarks

Für unseren Benchmark-Abschnitt kommt unsere gewohnte Hardwarekonfiguration zum Zuge, wie wir sie bereits bei unseren letzten Reviews vorgestellt haben. Damit die mit der aktuellen Testkonfiguration gewonnenen Ergebnisse für unsere Leser trotzdem noch aussage- und vergleichsfähig sind, haben wir uns entschlossen, wiederum früher getestete Boards mit in die Diagramme aufzunehmen. Schauen wir uns einmal die Testergebnisse an..

Soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt, wurden alle Benchmarks bei normalem Standard-CPU Takt von 133 MHz mit jeweils und 166 MHz ( PC333 ) Speichertakt durchgeführt. Zur Aussagekraft synthetischer Benchmarks sei noch vermerkt, dass ein Rückschluss von deren Ergebnissen auf die tatsächliche Leistungsfähigkeit eines Mainboard im realen Alltagsbetrieb nur unter Vorbehalt möglich ist. Viele synthetische Benches laufen sehr schnell ab, erfassen also nur einen winzigen Ausschnitt eines Systemzustandes. Zudem fließen in jeden Benchmark eine Unzahl von Faktoren ein, die sich gegeneinander beeinflussen und nie ganz auszuschließen sind. So sind selbst bei völlig identischer Systemkonfiguration unterschiedliche Ergebnisse möglich – dies ist z.B. auf Schwankungen in Bezug auf Qualität und Herstellungstoleranzen bei den einzelnen Systemkomponenten  zurückzuführen. 

SiSoftSandra 2002      

 

 

Wie bereits im BIOS-Abschnitt angedeutet, erweist sich das EPoX 8RDA+ schon in unserem ersten Bench als neuer Platzhirsch. Hier muss sich nun auch der bisherige Spitzenreiter Epox 8K5A2+ aus gleichem Hause geschlagen geben.

 

Bench 32

 

Bench32 ist zwar schon ein etwas älteres Programm, prüft aber ähnlich wie Sandra2002 den Datendurchsatz beim RAM und zusätzlich die Festplattenperformance. Außerdem läuft das Programm nicht so schnell durch wie Sandra, sondern ermittelt seine Ergebnisse aus insgesamt fünf Einzelmessreihen. Der Vorsprung des EPoX 8RDA+ ist hier schon gewaltig. Nicht zuletzt Dank des Dual-Memory-Controllers kann das nForce2 Board davonziehen.

 

 

 

 

In der Disk-Performance macht das EPoX 8RDA+ eine ordentliche Figur, auch wenn es diesmal keinen Spitzenplatz belegen kann.

 

3DMark2001SE

Im 3DMark2001SE, der die Direct3D Schnittstelle bedient, wird vornehmlich die AGP-Performance des Boards geprüft, vor allem in der niedrigeren Auflösung, kann man den Einfluss der verwendeten Grafikkarte etwas ausfiltern. Allerdings sollte man für einen Mainboardtest den 3DMark2001SE auch nicht überbewerten. Das 8RDA+ kann hier nicht ganz mithalten, sondern belegt einen Mittelfeldplatz.

3DMark99

Beim alten 3DMark99 Max bleibt der Einfluss moderner Grafikkarten-Technik weitestgehend außen vor. Hier zählt allein die Fähigkeit des Mainboards, die Daten zwischen CPU, RAM und AGP-Port hin- und herflitzen zu lassen. Wir haben uns hier auf die Angabe der CPU-Marks beschränkt. Im Prinzip liegt das gesamte Feld recht dicht beieinander, dennoch ist das EPoX 8RDA+ ganz vorne mit dabei.

WinAce

Beim Packen großer Datenmengen mit WinAce spielen sowohl Speicher-Performance wie auch Stabilität eine große Rolle. Beim folgenden Diagramm ist zu beachten, dass kleinere Werte diesmal besser sind - gemessen wird die Zeit, die benötigt wird, um ein 425 MB großes File zu archivieren.

Die aktuelle EPoX-Platine sichert sich auf Anhieb den ersten Platz und verweist die versammelte Konkurrenz auf die Plätze.

 

Game-Benches

 

Spiele sind immer noch eine der Hauptanwendungen am heimischen Computer. Daher nutzt man Spiele-Benchmarks sehr gerne, um die so genannte „Real-world-performance“ zu testen. Als Benchmark kommt diesmal "UT2003" zum Einsatz und löst damit Serious Sam ab. Die Benchmark-Sektion beschließen wir dann mit dem etwas älteren synthetischen Benchmark "GameStar1.0" . Ich möchte hier aber ganz deutlich zu bedenken geben, dass gerade bei Mainboardtests sogenannte Spiele-Benchmarks eine eher untergeordnete Rolle spielen sollten, da hier immer doch sehr stark die jeweils verwendete Grafikkarte mit hineinspielt auch wenn man dies durch Verwendung möglichst geringer Auflösungen und Farbtiefen etwas einzugrenzen versucht.

   

 

 

 

Im noch jungen UT2003 Diagramm liegt das EPoX 8RDA+ ebenfalls ganz vorne mit dabei.

 

 

 

 

Der gute Trend des nForce2 Boards setzt sich auch in unserem letzten Benchmark fort. Im älteren Gamestar-Benchmark liegt das 8RDA+ an zweiter Stelle.

 

 

Schaut man sich die Benchmark-Ergebnisse insgesamt an, kann man zu zweierlei Schlüssen kommen. Zum einen scheint sich zu bewahrheiten, dass der nForce2 der aktuell schnellste Sockel A Chipsatz ist, zum anderen kann man der Firma EPoX wieder einmal hervorragende Arbeit bescheinigen.

 

 

Fazit

 

Das EPoX 8RDA+ vermag zu begeistern - und das in jeder Beziehung. Sowohl Performance, wie auch Kompatibilität und Stabilität im alltäglichen Einsatz können voll überzeugen. Dazu kommt eine stimmige Ausstattung ( nur Serial-ATA und RAID fehlte noch ) und ein geradezu traumhaftes Bios, das dem Anwender alle erdenklichen Spielräume zum Systemtuning offen lässt.

 

In unserer vierwöchigen Testphase leistete sich das Board keinerlei Ausrutscher und präsentierte sich als absolut zuverlässige AMD-Plattform. Das 8RDA+ ist daher auch vom Preis/Leistungs-Aspekt her gesehen ein absoluter Kauftipp. Für RAID-Freunde wird es zusätzlich eine Variante mit onboard - RAID geben, so dass nahezu alle Interessentengruppen abgedeckt sein dürften. Zu einem fairen Preis erhält man mit dem EPoX 8RDA+ also eine der zur Zeit wohl schnellsten Sockel A Plattformen.

 

 

Noch einmal kurz die Pro's und Contra's :

 

PRO: 

  • sehr stabiles Betriebsverhalten auch bei schärfsten Timings

  • sehr gute Performance

  • gute Ausstattung 

  • gutes Layout

  • ausgezeichnetes BIOS           

  • fairer Preis

CONTRA:  

  • volle S/PDIF out Unterstützung nur mit optional erhältlicher Add-on Karte ( SD650 )

 

Insgesamt hat das EPoX 8RDA+ im Betriebsalltag eine überragende Vorstellung abgegeben - wir verleihen daher unseren besten Award für den hervorragenden Gesamteindruck !

 

 

 

 

 

  

 

 

ENDE

 

 

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